EIN SICHTBARES PROBLEM: KRAMPFADERN UND BESENREISER (VARIZEN)

Während Besenreiser ein bloßer Schönheitsfehler sind, können Krampfadern sich zum ernst zu nehmenden Problem entwickeln. In den westlichen Ländern zählen die Venenerkrankungen zu den Volkskrankheiten. Allein in Deutschland sind es ca. 6 Millionen Menschen, die ausgeprägte Varizen haben, von denen wiederum ca. 1 Million an „offenen Beinen“ leiden.

Statistiken haben gezeigt, dass 95% der Betroffenen eine Bindegewebsschwäche haben, die erblich bedingt ist. Schwangerschaft, sitzende Tätigkeit und Übergewicht sind weitere Faktoren, die zu Venenerkrankungen führen können.

AUCH IN LEBENSADERN GIBT ES STAU

Krampfadern entstehen, wenn die Klappen in erkrankten Venen nicht mehr richtig schließen. Dann fließt Blut in die verkehrte Richtung, also ins Bein zurück und staut sich. Dadurch erweitern sich die Venen zunehmend, und das Gewebe wird nicht mehr richtig durchblutet und ernährt.

Es kommt zu Beinschwellungen, manchmal auch Venenentzündungen oder gar Ekzemen: Beschwerden, die man auf keinen Fall ignorieren darf, denn sie können wiederum zu Geschwüren, Thrombosen oder Embolien führen. Medikamente, Kompressionsstrümpfe und Verödung helfen nur im Anfangsstadium.

Voll ausgebildete Krampfadern sind ein gesundheitliches Risiko, das dauerhaft nur operativ behandelt werden kann.

KRAMPFADERN KANN MAN SEHEN, IHRE ENTFERNUNG NICHT

Bei dem Eingriff werden nur erkrankte Venen entfernt. In der Regel ist dafür ein Schnitt in der Leistenbeuge erforderlich, um die große Rosenvene an ihrer Einmündung in die tiefe Vene zu unterbinden, oder aber in der Kniekehle, um die kleine Rosenvene zu durchtrennen. Mit einem speziellen Instrument werden dann die geschädigten Venen schonend herausgezogen.

Dieses Verfahren nennt sich Venenstripping. Seitenäste werden mit Hilfe der minichirurgischen Phlebektomie, dem so genannten schnittfreien Operieren, entfernt. Zusätzliche Schnitte am Ober- und Unterschenkel sind nur dann erforderlich, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist.

Dabei legen wir besonderen Wert auf möglichst wenige und möglichst kleine Hautschnitte sowie einen Verschluss durch eine ganz spezielle Nahttechnik, um ein optimales kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Wird die Krampfadererkrankung frühzeitig diagnostiziert und sind bestimmte Voraussetzungen zur Behandlung erfüllt, können die Ärzte der Jungbrunnen-Klinik auch die modernste Operationstechnik aus den USA einsetzen:

Die VNUS Closure Methode. Durch einen kleinen Schnitt am Unterschenkel wird dabei eine Sonde in die große Rosenvene eingeführt und die betroffene Vene mit Hilfe von Radiowellen verschlossen. Der Schnitt in der Leiste ist hierfür nicht mehr erforderlich.Der jeweilige Eingriff kann in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden, je nach Ausprägung der Erkrankung.

Für sehr kleine Seitenäste oder für retikuläre Varizen kann alternativ auch eine Verödungsbehandlung durchgeführt werden. Sklerosierende Mittel wie z.B. Schaum werden in die erkrankte Vene eingespritzt, um durch künstliche Entzündung ein Verkleben der Venenwände aneinander zu bewirken.

OHNE DRUCK, DAFÜR MIT LASER: DIE BESENREISER-BEHANDLUNG

Die harmlosen, aber störenden Besenreiser stellen vor allem bei Frauen ein großes kosmetisches Problem dar. Die Ärzte der Jungbrunnen-Klinik lösen dies mit einer Innovativen und risikoarmen Behandlungsmethode, der so genannten selektiven Photothermolyse mit dem gepulsten Nd:YAG Laser. Dieses schonende Verfahren verursacht kaum Blutergüsse und macht eine Kompressionstherapie überflüssig. Behandlungen müssen aus Gründen weiblicher oder männlicher Eitelkeit also nicht auf den Winter verschoben werden.

DIE WICHTIGSTE BEGLEITERSCHEINUNG: ZUFRIEDENE PATIENTEN

Die Ausbildung von oberflächlichen Blutergüssen im Operationsbereich ist eine harmlose und vorübergehende Begleiterscheinung. Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen sind bei den modernen Operationstechniken, wie sie an der Jungbrunnen-Klinik angewendet werden, extrem selten. Die Operationsergebnisse können sich sehen lassen, sowohl in kosmetischer Hinsicht als auch, was den Langzeiterfolg betrifft. Laut Statistiken sind 95% der Patienten 10 Jahre postoperativ noch ohne Rückfall. Dies setzt aber voraus, dass die Operation rechtzeitig durchgeführt und nicht so weit hinausgeschoben wird, bis das tiefe Beinvenensystem in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Prof. Dr. Alina Fratila und Dr. Marina Scheler haben als Phlebologen eine spezielle Ausbildung auf dem Gebiet der Venenerkrankungen absolviert und lehren bzw. bilden selbst junge Ärzte/innen aus. Welche Methode bzw. Operation, ob in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose, ambulant oder stationär -  diese Fragen kann Ihnen das Ärzteteam der Jungbrunnen-Klinik nach einer eingehenden Untersuchung Ihres Venensystems beantworten.
Diese Erstinformation kann ein eingehendes präoperatives Aufklärungsgespräch nicht ersetzen. Welche Behandlungsmethode am besten geeignet ist, muss in einer persönlichen Beratung und Untersuchung individuell entschieden werden.

Das Ärzteteam der Jungbrunnen-Klinik freut sich, Sie bald persönlich beraten zu dürfen.