FETTABSAUGUNG UND FETT-TRANSPLANTATION IN DER JUNGBRUNNEN-KLINIK
Liposuktion, Bodycontouring oder Liposculpture sind verschiedene Namen für eine Behandlung: die Technik, einem Körper die richtigen Rundungen zu verleihen. Denn an manchen Stellen helfen weder Diät noch Gymnastik – und das gilt für Männer ebenso wie für Frauen.
Bei der Liposuktion werden lokale Fettpolster reduziert. Die störenden Pölsterchen werden dauerhaft entfernt und die Körperform wird ästhetisch modelliert. Mit fast 20 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet hat sich das Ärzteteam der Jungbrunnen-Klinik dabei besonders auf risikoarme und effektive Operationsmethoden spezialisiert.
Der Eingriff kann heute fast an jeder Körperregion durchgeführt werden. Je nach Indikation oder Lokalisation der Fettpolster wird mit oder ohne Vibrationskanülentechnik operiert.
MIT WENIGER NARKOSEBELASTUNG ZU WENIGER FETTPOLSTERN
Der Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung, der so genannten Tumeszenzlokalanästhesie (TLA) durchgeführt. Außerdem empfehlen wir bei ausgedehnten Befunden einen zusätzlichen Dämmerschlaf (Analgosedierung). Dabei erlebt der Patient eine völlige Entspannung und Schmerzausschaltung. Bei diesem schonenden Verfahren ist es jederzeit möglich, den Patienten zu wecken und ihn aufzufordern, sich umzudrehen, aufzustehen oder Muskeln anzuspannen.
Denn nur so lässt sich ein symmetrisches und ästhetisch optimales Ergebnis erzielen. Bei der TLA wird eine verdünnte Lokalanästhesie-Lösung ins Unterhautfettgewebe gespritzt. Die Lösung enthält u. a. Epinephrin, eine Substanz, die die Blutgefäße verengt und somit Blutungen reduziert. Mit Hilfe von sehr dünnen Nadeln wird anschließend das Fettgewebe abgesaugt.
Sie werden durch circa 2 bis 3 mm lange Stiche eingeführt, die nach wenigen Wochen kaum mehr sichtbar sind. Bei dieser Methode ist die Gefahr der Verletzung von Nerven oder größeren Blutgefäßen minimiert. Auch die Blutung während des Eingriffs und die Schwellung nach der Operation ist vermindert. Deshalb können die meisten Patienten bereits nach ein oder zwei Tagen wieder zur Arbeit gehen und sogar leichten Sport treiben.
Nach der Operation unterstützen Kompressionshosen bzw. Verbände die Abheilung in der gewünschten Körperform.
Eine Vollnarkose ist nur dann erforderlich, wenn nach der Fettabsaugung – beispielsweise am Bauch oder an den Oberschenkeln – eine zusätzliche Reduktionsplastik mit Straffung der Haut erfolgt.
Wir bevorzugen dafür das modernste und schonendste Verfahren: die „totale intravenöse Anästhesie“, auch TIVA genannt. Bei ihr wird auf schädigende Narkosegase verzichtet.
DER EFFEKT: BESSERE FIGUR PLUS GLATTERE HAUT
Die Fettabsaugung verändert auch den Hautzustand in der operierten Körperregion: Die Haut wird straffer. Beim Eingriff hinterlässt die stumpfe Nadel kleine Tunnel im Fettgewebe, die sich während der Heilung zusammenziehen und schließen. Die Haut schmiegt sich an das Muskelgewebe an.
Nicht realistisch ist es aber, von der Fettabsaugung einen bemerkenswerten Gewichtsverlust zu erhoffen. Auch Cellulite (Orangenhaut) wird durch die Fettabsaugung nicht beseitigt, kann allerdings deutlich verbessert werden. Bei Frauen mit ausgeprägter Hauterschlaffung nach mehreren Schwangerschaften ist allein durch Fettabsaugung im Bauchbereich keine komplette Straffung der Haut zu erwarten.
Wenn eine Muskelschwäche oder sogar ein Mittelbruch den Befund zusätzlich belasten, ist eventuell eine Bauchdeckenstraffung mit Versetzen des Bauchnabels sinnvoll. Der Eingriff erfordert einige Tage stationären Aufenthalt in der Jungbrunnen-Klinik und postoperativ mindestens zwei Wochen Ruhe bzw. Urlaub.
WENN AUS FETT NEUE FORM WIRD: DIE FETT-TRANSPLANTATION
Die Liposuktion kann indirekt auch an anderer Stelle zur Körperkorrektur dienen. So kann das körpereigene Fett unmittelbar nach der Absaugung dort wieder eingespritzt werden, wo es sich sehenswert positiv auswirkt (Fetttransplantation). Zum Beispiel zum Aufpolstern von tiefen Nasolabialfalten oder eines mageren bzw. sehr schlanken Gesichts oder aber zur Verjüngung von eingefallenen Handrücken im Alter.
Auch ein Facelift kann mit Fetttransplantation kombiniert werden, wenn eine fehlende Fettpolsterung vorliegt. Ohne Liposuktion werden zur Fettgewinnung die Oberschenkelaußenseiten, die Hüften und die Knieinnenseiten bevorzugt. Das Fettgewebe wird schonend in örtlicher Betäubung ausschließlich manuell mit Spritzen und nicht mit Absauggeräten gewonnen.
Das abgesaugte Fett wird anschließend aufbereitet und unmittelbar danach an der entsprechenden Stelle eingespritzt. Von den Einstichen bleibt in der Regel nichts sichtbar. Da allerdings ein Teil des verpflanzten Fettes abgebaut wird, wird meist etwas mehr als für das Endergebnis nötig eingespritzt.
Nach der Fettabsaugung müssen die behandelten Regionen durch einen Kompressionsverband oder eine Kompressionshose gestützt werden. Durch die örtliche Betäubung sind die betroffenen Hautareale noch einige Stunden lang taub. In den ersten zwei Wochen sollten die operierten Regionen keinen größeren Belastungen und Scherkräften ausgesetzt werden.
Das Gesicht bzw. die Transplantationsareale werden in den ersten Tagen nach der Operation eine Schwellung aufweisen. Der endgültige Erfolg der Fettverpflanzung zeigt sich erst nach Abklingen der Schwellung nach ca. einer Woche.
WIR KÜMMERN UNS AUCH UM NEBENWIRKUNGEN
Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei Fettabsaugung und Fetttransplantation Risiken und Nebenwirkungen. Zum Beispiel: Schwellungen, Blutergüsse, vorübergehendes Taubheitsgefühl, gelegentlich auch Hautunregelmäßigkeiten (Dellen, Einziehungen).
Im Rahmen einer Bauchdeckenplastik oder eines Liftings der Oberschenkelinnenseiten mit Entfernung der erschlafften Haut bleiben Narben zurück. Diese Narben werden in der Leistenbeuge und Gesäßfalte bzw. oberhalb der Schambehaarung versteckt. Selbst ein Badeanzug wird sie also nicht preisgeben.
DER TAG DANACH: ENTSPANNUNG
Im Allgemeinen fühlen sich die Patienten nach der Operation wohl. Sie spüren nur wenig Schmerzen – vergleichbar mit einem Muskelkater. Auf keinen Fall darf man sich postoperativ ans Steuer eines Autos setzen, sondern sollte sich ein Taxi nehmen oder sich am besten abholen lassen. Am Tag nach der Operation ist Schonung angesagt. Es spricht aber nichts gegen einen kleinen Spaziergang, denn bekannter Weise ist Bewegung die beste Thromboseprophylaxe.
Die behandelnden Ärzte der Jungbrunnen-Klinik sind für ambulant operierte Patienten rund um die Uhr per Direktdurchwahl zu erreichen. Bei umfangreichen Eingriffen wird ein stationärer Aufenthalt empfohlen.
DAS ERGEBNIS KANN SICH SEHEN LASSEN: DAUERHAFT
Einmal weg, immer weg: Alle Fettzellen, die abgesaugt wurden, können nicht mehr nachwachsen oder neu gebildet werden. Die Körperform, die durch Fettabsaugung erzielt wurde, ist beständig. Bei Gewichtszunahme oder -abnahme wird sie sich nur proportional verändern. Nach einer Woche kann bereits bei der Mehrzahl der Patienten eine Besserung der Körperform beobachtet werden.
In der Regel dauert es dann noch drei bis vier Wochen, bis alle Schwellungen zurückgegangen sind. Das endgültige Ergebnis kann nach drei bis maximal sechs Monaten beurteilt werden. Dann ist auch eine Kontrolluntersuchung in der Jungbrunnen-Klinik zu empfehlen.
Diese Erstinformation kann ein eingehendes präoperatives Aufklärungsgespräch nicht ersetzen. Welche Operationsmethode am besten geeignet ist, muss in einer persönlichen Beratung und Untersuchung individuell entschieden werden.
Das Ärzteteam der Jungbrunnen-Klinik freut sich, Sie bald persönlich beraten zu dürfen.
