Oberschenkelstraffung
Die Oberschenkelstraffung ist ein chirurgisches Verfahren der Ästhetischen Medizin, das der Verschönerung und Wiederherstellung einer natürlich-schönen Oberschenkelkontur dient. Vor allem weibliche Patienten leiden häufig unter Fettpolstern im seitlichen Oberschenkelbereich, die auch als Reithosen bezeichnet werden.
Zusammen mit der oftmals erschlafften Haut der Oberschenkelinnenseiten, bietet sich den Patientinnen ein Bild, das ihren kosmetischen Ansprüchen nicht genügt. Die Folge ist häufig ein vermindertes Selbstwertgefühl, das Einfluss auf das soziale Leben haben kann.
Die Ursachen für die unästhetische Oberschenkelkontur sind vielfältig:
- altersbedingte Erschlaffung des Haut- und Fettgewebes
- genetisch bedingte Gewebeerschlaffung – z. B. bei Bindegewebeschwäche
- konstitutionell, schwach ausgebildete Oberschenkelmuskulatur
- starke Gewichtsabnahme
Diese Ursachen lassen sich meist nicht durch körperliches Training oder eine Ernährungsumstellung bekämpfen, sodass eine Operation die einzige erfolgversprechende Alternative darstellt.
Handelt es sich im Bereich der Oberschenkel nur um einen lokalisierten Fettgewebsüberschuss mit noch relativ elastischer Haut ist eine Fettabsaugung (Liposuktion) in den meisten Fällen das Mittel der Wahl, um den Oberschenkeln wieder eine ästhetischere Form zu geben.
Eine Oberschenkelstraffung wird durchgeführt, um einen Überschuss an Haut und Weichteilgewebe zu entfernen, der sich durch einen Elastizitätsverlust der Haut nach Gewichtsabnahme oder während des Alterungsprozesses ausgebildet hat.Zusätzlich zur chirurgischen Entfernung des Gewebeüberschusses kann im gleichen Eingriff eine Fettabsaugung (Liposuktion) vorgenommen werden, um das Operationsergebnis zu optimieren und ein lang anhaltendes Ergebnis zu erreichen.
Ziel einer Oberschenkelstraffung ist ein strafferes Aussehen der Oberschenkel zu erreichen und ein mögliches Aneinanderreiben der Oberschenkelinnenseiten zu beseitigen.
Die Schnittführung wird abhängig von der Ausprägung des Befundes und Ihres Wunsches gewählt.
Ist die Hauterschlaffung auf das obere Drittel der Oberschenkelinnenseiten begrenzt, reicht meist ein Schnitt aus, der sich von der Leiste bis zur Gesäßfalte halbmondförmig erstreckt. Die verbleibende Narbe wird somit durch einen Slip (Bikinihose) verdeckt und kaschiert.
Betrifft die Erschlaffung die gesamte Oberschenkelinnenseite bis zum Kniebereich, ist meist eine vertikal verlaufende Narbe an der Oberschenkelinnenseite entlang des Weichteilüberschusses notwendig.
